Jan 12 2009

Royal Hold’em – Die Regeln

In den letzten Artikeln haben wir uns ausführlich mit den Regeln für die beiden Pokervarianten Texas Hold’em Poker und Omaha Poker, beschäftigt.

Royal Hold’em gehört zu der Gruppe der Hold’em Poker, wie man an dem Namen unschwer erkennen kann. Diese Pokerversion ist so gut wie gar nicht in Online-Casinos zu finden. Heute befassen wir uns mit den Regeln des Royal Hold’em.

So spielt man Royal Hold’em:

Beim Royal Hold’em sind die Regeln im Grunde fast die gleichen wie beim No Limit Texas Hold’em (im gestrigen Artikel haben wir die Regeln dieser Poker-Variante vorgestellt). Es gibt jedoch drei wesentliche Unterschiede, die man an dieser Stelle erwähnen muss.

Erstens spielt man Royal Hold’em mit einem Kartendeck von 20 Karten. Alle Karten von der Zwei bis zur Neun werden aus dem Deck entfernt. Somit bleiben nur noch die Karten von Zehn bis Ass. Das verringert natürlich die Kombinationsmöglichkeiten.

Zweitens, sind aufgrund der geringeren Kartenanzahl, nur maximal sechs Spieler zugelassen.

Und Drittens, haben die Suited-Karten (Karten mit gleichem Symbol) beim Royal Hold’em eine weitaus geringere Bedeutung als beim regulären Hold’em Poker. Es gibt nämlich nur eine Möglichkeit einen Flush zu bilden und das ist der Royal Flush.

Anstelle der neun verschiedenen Kombinationen, die man vom herkömmlichem Hold’em Poker kennt, sind nur noch fünf möglich.

Das schwächste Blatt ist eine Kombination aus zwei Buben, zwei Damen und einem König als Kicker. Diese Kombination nennt man Zwei Paare. Das nächst höhere Blatt ist die einzige mögliche Straße (Straight) 10-J-Q-K-A. Danach kommt das Full House. Der Vierling ist beim Royal Hold’em das zweit höchste Blatt. Dieser kann nur noch vom Royal Flush geschlagen werden. Im Vergleich zum gewöhnlichen Poker tritt ein Royal Flush hier öfter auf, ansonsten sind aber wie oben schon erwähnt, keine Flushes möglich.

Jan 11 2009

No Limit Texas Hold’em – Die Regeln

No-Limit Texas Hold’em Poker ist ein spaßiges und sehr intensives Gesellschaftskartenspiel mit vier Bietrunden. Bei dieser Pokervariante kann man mit jedem Blatt alles gewinnen oder alles verlieren. Es gibt kein Limit für den Einsatz (Bet) den man setzen darf. Es gibt allerdings einen minimalen Betrag (Small Bet) den man setzen muss. Der Small Bet muss genauso hoch, wie der Big Blind sein.

In einem $1-$2 No-Limit Spiel z.B. muss der Spieler mit dem Small Blind mindestens $1 setzen und der Spieler mit dem Big Blind mindestens $2. Alle anderen Spieler müssen die $2 des Big Blinds callen, um im Spiel zu bleiben. Sie können aber auch um mindestens $2 raisen (erhöhen).

Wenn ein Spieler z.B. $400 setzt, man selbst aber nur noch $250 am Tisch hat, kann man in dieser Situation callen und man wäre dann mit seinen $250 im All-in. Da man selbst ja nur $250 gesetzt hat, kann man auch nur die $250 vom Gegner gewinnen. Wenn zwei oder mehr Spieler $400 gesetzt bzw. gecallt haben, erhält man, wenn man das beste Blatt hat, von jedem Spieler $250. Der Spieler mit dem zweitbesten Blatt, würde dann für das restliche Geld im Pott, den so genannten Sidepot, gewinnen.

Ansonsten gelten beim No Limit Texas Hold’em die gleichen Regeln wie beim normalen Texas Hold’em.

Hier nocheinmal zur Erinnerung, so spielt man Texas Hold’em:

1. Runde: Hole Cards – Jedem Spieler werden zwei Karten verdeckt ausgeteilt

2. Runde: The Flop – Drei Karten werden offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

3. Runde: The Turn – Eine vierte Karte wird offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

4. Runde: The Showdown – Zum Schluss wird noch eine fünte Karte offen für alle ausgeteilt.

Die fünf Karten in der Mitte des Tisches werden als Gemeinschaftskarten (Community Cards) bezeichnet. Wenn man um Geld spielt, wird jedes Mal nachdem Karten ausgeteilt wurden, geboten. Insgesamt vier Mal. Die Aufgabe eines jeden Spieler ist es die beste Hand (das beste Blatt) aus den fünf Karten in der Mitte (Community Cards) und den zwei Karten auf der Hand (Hole Cards) zu bilden.

Für die beste Hand kann man entweder:

- beide Karten auf der Hand und drei Gemeinschaftskarten,

- eine Karte auf der Hand und vier Gemeinschaftskarten oder

- keine der beiden Karten auf der Hand und alle fünf Gemeinschaftskarten

verwenden. Vergessen Sie aber nicht, dass die fünf Karten in der Mitte, alle Spieler verwenden dürfen.

Die Rangfolge der Pokerblätter

Straight Flush – das höchste Blatt
Vierling
Full House
Flush
Strasse / Straight
Drilling
Doppelpaar
Pärchen
HighCard

Die Blinds

Blinds sind eine Art blinder Einsatz den jeder mal zahlen muss. Jede Runde zahlt einer am Tisch den Big Blind (BB) und ein Spieler den Small Blind (SB). Der Big Blind ist doppelt so groß wie der Small Blind und genausohoch wie der kleinste Einsatz (Small Bet) in einem Limit Spiel. Beim Limit Texas Hold’em sind die Einsätze (Bets) fest. Es gibt kleine Einsätze (Small Bets) und große Einsätze (Big Bets). In einem $10/$20 Limit Texas Hold’em z B. , ist der Small Bet $10 hoch und der Big Bet $20. Daher ist der Big Blind $10 (die Größe des Small Blinds) und der Small Blind ist $5 (die Hälfte des Big Blind und Small Bet).

Den Big Blind muss man zahlen bevor man seine Karten gesehen hat. Die anderen Spieler müssen entweder mit dem Big Blind mitgehen (den gleichen Einsatz zahlen wie der BB), den Einsatz erhöhen oder die Karten weglegen. Der Spieler der sich in der Small Blind Position befindet, muss lediglich die Hälfte des Big Blinds zahlen um mitzuspielen.

Die Blinds rotieren jede Runde in Uhrzeigerrichtung. Die Person links vom Dealer (Kartengeber) zahlt den Small Blind und die Person links neben dem Small Blind, zahlt den Big Blind. In der ersten Bietrunde darf der Spieler zur Linken des Big Blind als erster mit dem Bieten dran und der Big Blind als letztes. In den 3 nachfolgenden Runden ist der Small Blind als erstes und der Dealer als letztes mit bieten an der Reihe.

Beim Poker spielt die Position eine große Rolle, da sie einem einen Informationsvorteil oder -nachteil verschaffen kann.

Wissen ist Macht und jedes Gebot eines Spielers gibt einem Informationen über ihn und sein Blatt. Umso mehr Leute vor einem sitzen und setzen, umso mehr Informationen bekommt man um dann sein eigenes Gebot zu machen.

Die Grundlagen des Bietens

Wenn noch keiner geboten hat (es wurde gecheckt):

Bet - Man bietet und setzt Geld in den Pott. Die anderen Spieler müssen dann entscheiden ob sie mitgehen (call), erhöhen (raise) oder rausgehen (fold) wollen.

Check - Man kann auch checken, dass heißt man setzt kein Geld, aber ist auch noch nicht draußen. Wenn dann jemand anderes bietet, muss man sich entscheiden ob man bietet oder rausgeht.

Wenn jemand geboten hat:

Fold - Man geht das Gebot nicht mit und “faltet” seine Karten. Das bedeutet man kann diese Runde kein Geld mehr gewinnen und das bis dahin eingesetzte Geld ist verloren.

Call – Man geht das zuvor gesetzte Gebot mit und setzt den gleichen Geldbetrag in den Pott. Dadurch ist man weiterhin im Spiel und die nächste Karte wird aufgedeckt oder es kommt zum Showdown.

Raise - Man geht das zuvor gesetzte Gebot mit und erhöht nochmal das Gebot. Jetzt müssen die anderen Spieler wieder entscheiden ob sie mitgehen, erhöhen oder rausgehen wollen.

Der Showdown

Wenn alle Karten verteilt wurden (ist immer abhängig vom Spiel) kommt es zur letzten Bietrunde. Wenn mehr als ein Spieler übrig ist und alle Spieler das letzte Gebot mitgegangen sind, dann kommt es zum Showdown und die Karten werden gezeigt. Wer das beste Blatt hat, gewinnt das ganze Geld im Pott. Wenn mehrere Spieler das gleiche beste Blatt haben, so teilen sie sich das Geld im Pott. Das Kasino bekommt auch einen minimalen Teil vom Pott, rake (engl.) genannt.

Sieg durch Versäumnis

Wenn alle Spieler aus einer Runde ihr Blatt falten und rausgehen, so gewinnt der Spieler der drin geblieben und ist, den ganzen Pott.

Jan 10 2009

Die Rangfolge der Pokerblätter im Überblick

Bevor wir uns den Spielregeln der anderen Pokerversionen widmen, wollen wir Sie heute mit den Pokerblättern sowie deren Rangfolge vertraut machen. Wir beginnen mit dem höchsten Blatt und enden mit dem Schwächsten.

Das höchste Blatt beim Poker ist der Royal Flush, dann folgt der Straight Flush, dann der Vierling, das Full House, der Flush, Straight/Strasse, der Drilling, das Doppelpaar, das Pärchen und zu Guter letzt, die High Card.

Straight Flush (Bestes Blatt)

Ein Straight Flush besteht aus fünf Karten in numerischer Reihenfolge. Alle fünf Karten müssen ausserdem das gleiche Symbol haben. Der Straight Flush mit der höchsten Karte gewinnt. Das höchste Blatt was man bekommen kann, ist AKQJTs. Er ist der höchste Straight Flush und das beste Blatt was man bekommen kann. Man bezeichnet ihn auch als Royal Flush. Der kleinste Straight Flush ist 5432As.

Beispiel: höchster Straight Flush (AKQJTs)

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Der Vierling

Der Vierling besteht aus vier Karten gleichen Ranges. Der höhere Vierling gewinnt. Wenn zwei Spieler einen gleichen Vierling haben, so entscheidet der Kicker mit dem höchsten Rang.
Die fünfte Karte, die nicht zu den vier Karten gehört, die den Rang des Blattes bestimmen, wird Kicker genannt.

Beispiel: Vierling Neuner, Dame als Kicker

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Das Full House

Das Full House besteht aus einem Drilling und einem Pärchen. Das Full House mit dem höheren Drilling gewinnt. Wenn zwei Spieler den gleichen Drilling haben, dann gewinnt der Spieler der das höhere Pärchen hat.

Beispiel: Full House, Damen Fünfer

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Der Flush

Ein Flush besteht aus fünf Karten mit gleichem Symbol. Der Flush mit der höchsten Karte gewinnt. Wenn zwei Spieler die gleiche höchste Karte haben, dann gewinnt der mit der zweit, dritt, viert oder fünft besten Karte.

Beispiel: Kreuz Flush

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Straight / Strasse

Eine Strasse besteht aus fünf Karten in nummerischer Reihenfolge. Die Strasse mit der höchsten Karte gewinnt. 5432Ao ist die niedrigste Strasse, AKQJTo hingegegen ist die höchste Strasse.

Beispiel: Dame Straight

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Der Drilling

Der Drilling besteht aus drei Karten gleichen Ranges. Der höhere Drilling gewinnt. Wenn zwei Spieler den gleichen Drilling haben, dann gewinnt der Spieler mit der höheren vierten oder fünften Karte.

Beispiel: Drilling Fünfer, König als Kicker

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Das Doppelpaar

Das Doppelpaar besteht aus zwei Päärchen. Das Blatt mit dem höheren Paarchen gewinnt. Wenn zwei Spieler das gleiche Doppelpaar haben, gewinnt der mit der höchsten fünften Karte.

Beispiel: Doppelpaar Asse Neuner, König als Kicker

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Das Pärchen

Das Pärchen besteht aus zwei Karten gleichen Ranges. Das höhere Pärchen gewinnt. Wenn zwei Spieler das gleiche Pärchen haben, dann gewinnt der Spieler, der das Blatt mit der höchsten dritten, vierten oder fünften Karte hat.

Beispiel: Pärchen Damen, Ass als Kicker

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Die High Card

Gehört ein Blatt zu keiner der eben genannten Blätter, so zählt die höchste Karte. Wenn zwei Spieler die gleiche höchste Karte haben, werden die nächst höchsten Karten miteinander verglichen.

Beispiel: Ass als höchste Karte

Jan 9 2009

Omaha – Die Regeln

Wie versprochen, werden wir uns mit den Regeln verschiedener Pokervarianten vertraut machen. Heute nehmen wir die Regeln der Pokerversion Omaha unter die Lupe.

Omaha gehört zur Gruppe der Hold’em Poker und ist genau wie Texas Hold’em Poker, ein Gesellschaftskartenspiel mit vier Bietrunden.

Beim Texas Hold’em erhält jeder Spieler zwei verdeckte Karten ausgeteilt. Beim Omaha hingegen, erhält jeder Spieler vier verdeckte Katen (Hole Karten), von denen er nur mit zwei Karten spielen darf.

Die restlichen drei Karten stellt sich jeder Spieler aus den Gemeinschaftskarten (Community Cards) zusammen.

Zwischen Texas Hold’em Poker und Omaha Poker gibt es zwei wesentliche Unterschiede. Der erste entscheidene Unterschied ist, dass jeder Spieler bei Omaha vier Hole Karten ausgeteilt bekommt und nicht zwei wie beim Texas Hold’em. Der zweite bedeutende Unterschied ist, dass man genau zwei der Hole Karten zusammen mit genau drei Community Cards verwenden muss, um sein Poker Blatt zusammenzustellen. Beim Texas Hold’em ist das anders, da man eine, zwei oder keine Hole Karten nutzen kann um sein Pokerblatt zusammenzustellen. Durch diese Unterschiede lässt sich Omaha vom Texas Hold’em als komplett eigenständiges Spiel abheben.

So wird Omaha gespielt:

1. Runde: Hole Cards – Jedem Spieler werden vier Karten verdeckt ausgeteilt

2. Runde: The Flop – Drei Karten werden offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

3. Runde: The Turn – Eine vierte Karte wird offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

4. Runde: The River – Zum Schluss wird noch eine fünte Karte offen für alle ausgeteilt.

Die fünf Karten in der Mitte des Tisches werden als Gemeinschaftskarten (Community Cards) bezeichnet. Wenn man um Geld spielt, wird jedes Mal nachdem Karten ausgeteilt wurden, geboten. Insgesamt vier Mal. Die Aufgabe eines jeden Spieler ist es die beste Hand (das beste Blatt) aus den fünf Karten in der Mitte (Community Cards) und den vier Karten auf der Hand (Hole Cards) zu bilden.

Beachten Sie, dass Sie genau zwei der Hole Cards nutzen müssen und drei Community Cards, um ihr Pokerblatt zusammenzustellen.

Rangfolge der Pokerblätter (angefangen mit dem höchsten Blatt)

Straight Flush – das höchste Blatt
Vierling
Full House
Flush
Strasse / Straight
Drilling
Doppelpaar
Pärchen
HighCard

Die Blinds

Wenn man sein Blatt anschauen und wegwerfen könnte ohne dafür zahlen zu müssen, könnte man ja solange machen, bis man ein gutes Blatt hat? Um das zu verhindern, gibt es die Blinds. Blinds sind eine Art blinder Einsatz den jeder mal zahlen muss. Jede Runde zahlt einer am Tisch den Big Blind (BB) und ein Spieler den Small Blind (SB). Der Big Blind ist doppelt so groß wie der Small Blind und genausohoch wie der kleinste Einsatz (Small Bet) in einem Limit Spiel. Beim Limit Texas Hold’em sind die Einsätze (Bets) fest. Es gibt kleine Einsätze (Small Bets) und große Einsätze (Big Bets). In einem $10/$20 Limit Texas Hold’em z B. , ist der Small Bet $10 hoch und der Big Bet $20. Daher ist der Big Blind $10 (die Größe des Small Blinds) und der Small Blind ist $5 (die Hälfte des Big Blind und Small Bet).

Den Big Blind muss man zahlen bevor man seine Karten gesehen hat. Die anderen Spieler müssen entweder mit dem Big Blind mitgehen (den gleichen Einsatz zahlen wie der BB), den Einsatz erhöhen oder die Karten weglegen. Der Spieler der sich in der Small Blind Position befindet, muss lediglich die Hälfte des Big Blinds zahlen um mitzuspielen.

Die Blinds rotieren jede Runde in Uhrzeigerrichtung. Die Person links vom Dealer (Kartengeber) zahlt den Small Blind und die Person links neben dem Small Blind, zahlt den Big Blind. In der ersten Bietrunde darf der Spieler zur Linken des Big Blind als erster mit dem Bieten dran und der Big Blind als letztes. In den 3 nachfolgenden Runden ist der Small Blind als erstes und der Dealer als letztes mit bieten an der Reihe.

Beim Poker spielt die Position eine große Rolle, da sie einem einen Informationsvorteil oder -nachteil verschaffen kann.

Wissen ist Macht und jedes Gebot eines Spielers gibt einem Informationen über ihn und sein Blatt. Umso mehr Leute vor einem sitzen und setzen, umso mehr Informationen bekommt man um dann sein eigenes Gebot zu machen.

Die Grundlagen des Bietens

Wenn noch keiner geboten hat (es wurde gecheckt):

Bet - Man bietet und setzt Geld in den Pott. Die anderen Spieler müssen dann entscheiden ob sie mitgehen (call), erhöhen (raise) oder rausgehen (fold) wollen.

Check - Man kann auch checken, dass heisst man setzt kein Geld, aber ist auch noch nicht draußen. Wenn dann jemand anderes bietet, muss man sich entscheiden ob man bietet oder rausgeht.

Wenn jemand geboten hat:

Fold - Man geht das Gebot nicht mit und “faltet” seine Karten. Das bedeutet man kann diese Runde kein Geld mehr gewinnen und das bis dahin eingesetzte Geld ist verloren.

Call – Man geht das zuvor gesetzte Gebot mit und setzt den gleichen Geldbetrag in den Pott. Dadurch ist man weiterhin im Spiel und die nächste Karte wird aufgedeckt oder es kommt zum Showdown.

Raise - Man geht das zuvor gesetzte Gebot mit und erhöht nochmal das Gebot. Jetzt müssen die anderen Spieler wieder entscheiden ob sie mitgehen, erhöhen oder rausgehen wollen.

Showdown

Wenn alle Karten verteilt wurden (ist immer abhängig vom Spiel) kommt es zur letzten Bietrunde. Wenn mehr als ein Spieler übrig ist und alle Spieler das letzte Gebot mitgegangen sind, dann kommt es zum Showdown und die Karten werden gezeigt. Wer das beste Blatt hat, gewinnt das ganze Geld im Pott. Wenn mehrere Spieler das gleiche beste Blatt haben, so teilen sie sich das Geld im Pott. Das Kasino bekommt auch einen minimalen Teil vom Pott, rake (engl.) genannt.

Sieg durch Versäumnis

Wenn alle Spieler aus einer Runde ihr Blatt falten und rausgehen, so gewinnt der Spieler der drin geblieben und ist, den ganzen Pott.
Morgen werden wir uns dann der Rangfolge der Pokerblätter mal etwas genauer widmen.

Jan 8 2009

Strategien für das Bieten beim Texas Hold’em

Heute haben wir für Sie ein paar Strategie-Tipps für das Bieten beim Texas Hold’em Poker.

Reraise – Jemand anderes zuvor hat geboten. Wenn du denkst, dass du ein starkes Blatt hast und möchtest das die anderen dafür zahlen, dann kann man ein Reraise bringen und nochmal das Gebot erhöhen. Die anderen Spieler können jetzt mitgehen, rausgehen oder wieder erhöhen. In manchen Kasinos kann beliebig oft erhöht werden, in anderen ist die Zahl der Erhöhungen begrenzt auf vier Mal. In den meisten Online-Kasinos ist das Erhöhen beim Limit Poker auf vier Mal begrenzt und bei Pot- und No-Limit unbegrenzt.

Check-raise – Du hast ein starkes Blatt auf der Hand und bist gierig. Du willst mehr als nur ein Gebot von deinen Gegnern. Dann checkst du als erstes und hoffst, dass jemand nach dir bietet um dann sein Gebot zu überbieten. Die meisten Spieler werden die Erhöhung mitgehen. Somit hast du anstatt einem, zwei Gebote bekommen. Wenn du checkst und alle anderen Spieler auch, dann hast du allerdings ein Gebot verloren. Es kann aber auch dazu kommen das jemand ein besseres Blatt hat und das Gebot nochmals erhöht.

Desweiteren ist es ratsam, sich mit den Pot Odds zu beschäftigen. Wenn Sie die Pot Odds kennen, haben Sie die Fähigkeit Ihre Gewinnquote zu berechnen. Dies ist natürlich in jedem Pokerspiel von großer Bedeutung. In den kommenden Wochen werden wir Ihnen die Pot Odds noch näher erläutern.

Jan 6 2009

Texas Hold’em – Die Spielregeln

Heute wollen wir uns mit den Pokerregeln vertraut machen. Ersteinmal gibt es ein paar grundlegende Regeln, die für alle Pokervarianten gelten.

Ein Poker-Kartenspiel besteht aus 52 Karten, die sich jeweils durch ihr Symbol und ihre Rangfolge bzw. Wertigkeit unterscheiden. Unter den Karten findet Ihr die deutsche und englische Bezeichnung der Karten. Da in den meisten Pokerräumen, -foren und online Casinos englische Abkürzungen benutzt werden, findet Ihr hinter der englischen Bezeichnung der Karte, in einer Klammer, auch die englische Abkürzung für das Symbol oder den Wert der Karte.

Die vier Symbole

Es gibt vier Symbole: Pik, Herz, Caro und Kreuz. Sie haben alle den gleichen Wert. Pik ist nicht mehr oder weniger Wert, als Herz, Kreuz oder Caro.

Pik Spades (s)

Pik Spades (s)

Herz Hearts (h)

Herz Hearts (h)

Caro Diamonds (d)

Caro Diamonds (d)

Kreuz Clubs (c)

Kreuz Clubs (c)

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Die Rangfolge

Beim Poker ist das Ass die Karte mit dem höchsten Wert und die 2 die Karte mit dem niedrigsten Wert. Das Ass kann aber auch als niedrige Karte benutzt werden, um z.B. eine Straße zu bilden (5432A).

Ass Ace (A)

Ass Ace (A)

König King (K)

König King (K)

Dame Queen (Q)

Dame Queen (Q)

Bube Jack (J)

Bube Jack (J)

Neun Nine (9)

Neun Nine (9)

Acht Eight (8)

Acht Eight (8)

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Sieben Seven (7)

Sieben Seven (7)

Sechs Six (6)

Sechs Six (6)

Fünf Five (5)

Fünf Five (5)

Vier Four (4)

Vier Four (4)

Drei Three (3)

Drei Three (3)

Zwei Two (2)

Zwei Two (2)

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Der Umgang mit den Abkürzungen

Haben die Karten das gleiche Symbol, so nennt man das im englischen suited (s). Wenn die Karten hingegen verschiedene Symbole haben, wird das im englischen off-suited (o) genannt. Je nachdem ob es sinnvoll oder notwendig ist, gibt man die Symbole der Karten spezifisch an oder man bezeichnet sie als suited bzw. off-suited.

Hier ein paar Beispiele:

AKs = Ass König gleichen Symbols
JJo = Bube Bube verschiedener Symbole
Td4d = Zehn Vier gleichen Symbols
5h9d = Fünf Herz Neun Caro
3sQh = Drei Pik Dame Herz

Texas Hold’em – Die Regeln

Texas Hold’em ist wohl die populärste Form des Poker. Von allen Pokervarianten ist es das strategischste Spiel. Die Regeln sind eigentlich nicht schwer.

So wird Texas Hold’em gespielt:

Texas Holdem Poker ist ein Gesellschaftskartenspiel mit vier Bietrunden.

1. Runde: Hole Cards – Jedem Spieler werden zwei Karten verdeckt ausgeteilt

2. Runde: The Flop – Drei Karten werden offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

3. Runde: The Turn – Eine vierte Karte wird offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

4. Runde: The River – Zum Schluss wird noch eine fünte Karte offen für alle ausgeteilt.

Die fünf Karten in der Mitte des Tisches werden als Gemeinschaftskarten (Community Cards) bezeichnet. Wenn man um Geld spielt, wird jedes Mal nachdem Karten ausgeteilt wurden, geboten. Insgesamt vier Mal. Die Aufgabe eines jeden Spieler ist es die beste Hand (das beste Blatt) aus den fünf Karten in der Mitte (Community Cards) und den zwei Karten auf der Hand (Hole Cards) zu bilden.

Für die beste Hand kann man entweder:

- beide Karten auf der Hand und drei Gemeinschaftskarten,

- eine Karte auf der Hand und vier Gemeinschaftskarten oder

- keine der beiden Karten auf der Hand und alle fünf Gemeinschaftskarten

verwenden. Vergessen Sie aber nicht, dass die fünf Karten in der Mitte, alle Spieler verwenden dürfen.

Rangfolge der Pokerblätter (angefangen mit dem höchsten Blatt)

Straight Flush – das höchste Blatt
Vierling
Full House
Flush
Strasse / Straight
Drilling
Doppelpaar
Pärchen
HighCard

In einem der nächsten Artikel werden wir Ihnen die 9 Blätter noch näher bringen.

Die Blinds

Wenn man sein Blatt anschauen und wegwerfen könnte ohne dafür zahlen zu müssen, könnte man ja solange machen, bis man ein gutes Blatt hat? Um das zu verhindern, gibt es die Blinds. Blinds sind eine Art blinder Einsatz den jeder mal zahlen muss. Jede Runde zahlt einer am Tisch den Big Blind (BB) und ein Spieler den Small Blind (SB). Der Big Blind ist doppelt so groß wie der Small Blind und genausohoch wie der kleinste Einsatz (Small Bet) in einem Limit Spiel. Beim Limit Texas Hold’em sind die Einsätze (Bets) fest. Es gibt kleine Einsätze (Small Bets) und große Einsätze (Big Bets). In einem $10/$20 Limit Texas Hold’em z B. , ist der Small Bet $10 hoch und der Big Bet $20. Daher ist der Big Blind $10 (die Größe des Small Blinds) und der Small Blind ist $5 (die Hälfte des Big Blind und Small Bet).

Den Big Blind muss man zahlen bevor man seine Karten gesehen hat. Die anderen Spieler müssen entweder mit dem Big Blind mitgehen (den gleichen Einsatz zahlen wie der BB), den Einsatz erhöhen oder die Karten weglegen. Der Spieler der sich in der Small Blind Position befindet, muss lediglich die Hälfte des Big Blinds zahlen um mitzuspielen.

Die Blinds rotieren jede Runde in Uhrzeigerrichtung. Die Person links vom Dealer (Kartengeber) zahlt den Small Blind und die Person links neben dem Small Blind, zahlt den Big Blind. In der ersten Bietrunde darf der Spieler zur Linken des Big Blind als erster mit dem Bieten dran und der Big Blind als letztes. In den 3 nachfolgenden Runden ist der Small Blind als erstes und der Dealer als letztes mit bieten an der Reihe.

Beim Poker spielt die Position eine große Rolle, da sie einem einen Informationsvorteil oder -nachteil verschaffen kann.

Wissen ist Macht und jedes Gebot eines Spielers gibt einem Informationen über ihn und sein Blatt. Umso mehr Leute vor einem sitzen und setzen, umso mehr Informationen bekommt man um dann sein eigenes Gebot zu machen.

Die Grundlagen des Bietens

Wenn noch keiner geboten hat (es wurde gecheckt):

Bet - Man bietet und setzt Geld in den Pott. Die anderen Spieler müssen dann entscheiden ob sie mitgehen (call), erhöhen (raise) oder rausgehen (fold) wollen.

Check - Man kann auch checken, dass heißt man setzt kein Geld, aber ist auch noch nicht draußen. Wenn dann jemand anderes bietet, muss man sich entscheiden ob man bietet oder rausgeht.

Wenn jemand geboten hat:

Fold - Man geht das Gebot nicht mit und “faltet” seine Karten. Das bedeutet man kann diese Runde kein Geld mehr gewinnen und das bis dahin eingesetzte Geld ist verloren.

Call – Man geht das zuvor gesetzte Gebot mit und setzt den gleichen Geldbetrag in den Pott. Dadurch ist man weiterhin im Spiel und die nächste Karte wird aufgedeckt oder es kommt zum Showdown.

Raise - Man geht das zuvor gesetzte Gebot mit und erhöht nochmal das Gebot. Jetzt müssen die anderen Spieler wieder entscheiden ob sie mitgehen, erhöhen oder rausgehen wollen.

Showdown

Wenn alle Karten verteilt wurden (ist immer abhängig vom Spiel) kommt es zur letzten Bietrunde. Wenn mehr als ein Spieler übrig ist udn alle Spieler das letzte Gebot mitgegangen sind, dann kommt es zum Showdown und die Karten werden gezeigt. Wer das beste Blatt hat, gewinnt das ganze Geld im Pott. Wenn mehrere Spieler das gleiche beste Blatt haben, so teilen sie sich das Geld im Pott. Das Casino bekommt auch einen minimalen Teil vom Pott, rake (engl.) genannt.

Sieg durch Versäumnis

Wenn alle Spieler aus einer Runde ihr Blatt falten und rausgehen, so gewinnt der Spieler der drin geblieben und ist, den ganzen Pott.

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