Jan 18 2009

Pineapple in der High-Low Variante

Pineapple kann wie viele Pokerversionen ebenfalls High-Low gespielt werden. Das bedeutet, wie wir schon vom Omaha High-Low kennen, dass es einen Split Pot gibt. Die niedrigste Hand (Low-Hand) gewinnt die Hälfte des Pots. Die Low-Hand muss aus den Karten bestehen, die niedriger als die neun sind. Die beste niedrige Hand ist also A-2-3-4-5.

Ziel des Spiels ist es, die beste höchste- und die beste niedrigste Hand zu haben, denn dann gewinnt man den gesamten Pot. Gibt es keine niedrigste Hand, gewinnt die höchste Hand, welche immer existiert. Gute Startblätter sind solche, die hohe Paare, niedrige und hohe Straights, Flush Draws ergeben und A-2-3 oder A-2 beinhalten.

Um eine Chance auf den gesamten Pott zu haben (scooping the pot), ist 2-3-4 eine gute Starthand, die wird jedoch von vielen Spielern weniger geschätzt. Es bieten sich aber oft gute Möglichkeiten mit dieser Hand. Wird z.B. ein Ass offen gelegt, hat man hier eine hohe Chance auf die Low-Hand und mit einer Straße gleichzeitig auch die Chance auf die höchste Hand.

Jan 17 2009

Spielstrategien für Pineapple Poker

Gestern haben wir Ihnen die Spielregeln für die Pokervariante Pineapple und Crazy Pineapple Poker vorgestellt. Auch für diese Pokerversionen gibt es ein paar Punkte, die man beachten sollte.

Da man bei der Pineapple Variante drei Hole Cards bekommt, ergeben sich beim Flop mehr Kombinationsmöglichkeiten. Aus diesem Grund ist die durchschnittliche Gewinnerhand beim Pineapple meist stärker als beim Texas Hold’em.

Beim Poker ist die Strategie das A und O. Die grundlegende Erfolgsstrategie beim Pineapple lässt sich an drei wichtigen Punkten festmachen.

  1. Wenn Sie mit zwei Ihrer Hole Cards die Chance auf einen Straight, ein hohes Paar oder einen Flush haben, sollten sie auf gut kombinierbare Karten warten.
  2. Haben Sie die Chance auf einen Nut Straight oder einen Flush Draw, so sollten Sie keine Paare fokussieren.
  3. Und zu letzt, sollten Sie nach dem Flop, ganz das Setzverhalten der anderen Spieler beobachten. Haben Sie keine starke Hand, ist es besser, wenn Sie aussteigen.

Desweiteren ist es ratsam, sich mit den Pot Odds zu beschäftigen. Wenn Sie die Pot Odds kennen, haben Sie die Fähigkeit Ihre Gewinnquote zu berechnen. Dies ist natürlich in jedem Pokerspiel von großer Bedeutung. In den nächsten Tagen werden wir Ihnen die Pot Odds erläutern.

Jan 16 2009

Wie spielt man Pineapple und Crazy Pineapple?

In den vergangen zwei Wochen haben wir Sie bereits mit ein paar Pokerversionen aus der Gruppe der Hold’em Poker vertraut gemacht. Auch heute haben wir wieder zwei weitere sehr unterhaltsame Varianten des Hold’em Pokers, welche wir Ihnen vorstellen möchten.

Es handelt sich um die Varianten Pineapple bzw. Crazy Pineapple.

Die Besonderheit dieser Versionen ist, dass jeder Spieler drei Hole Cards (Karten auf der Hand) ausgeteilt bekommt. Bei der Pinapple Variante muss eine von den drei Hole Cards vor dem Flop gefoldet (abgelegt) werden.

Bei der Variante Crazy Pinapple muss jeder Spieler eine der Hole Cards nach dem Flop ablegen. Diese Karte darf auch später nicht mehr genutzt werden. Ansonsten wird Crazy Pinapple genau wie Pineapple gespielt.

So spielt man Pineapple:

1. Runde: Hole Cards – Jedem Spieler werden drei Karten verdeckt ausgeteilt

2. Runde: The Flop – Drei Karten werden offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

3. Runde: The Turn – Eine vierte Karte wird offen für alle auf den Tisch ausgeteilt

4. Runde: The River – Zum Schluss wird noch eine fünte Karte offen für alle ausgeteilt.

Jeder Spieler erhält drei verdeckte Karten ausgeteilt. Vor der Pre-Flop Setzrunde, muss jeder Spieler eine seiner drei Hole Cards folden. Für die Blinds (Small Blind und Big Blind) gelten dieselben Regeln wie wir es von der Version Texas Hold’em kennen. Nach der Pre-Flop Setzrunde erfolg der Flop (drei Community Cards).

Die weitere Vorgehensweise ist wie beim Texas Hold’em. Nach dem Flop erfolgt eine weitere Setzrunde, dann kommt der Turn (eine weitere Community Card). Danach wieder eine Setzrunde und zum Schluss wird der River (die letzte Community Card) ausgeteilt.

Anschliessend folgt der Showdown. Der Spieler mit dem höchsten Blatt gewinnt. Die Rangfolge der Pokerblätter ist die gleiche wie beim Texas Hold’em.

Jan 15 2009

Yukon Hold’em Poker – Die Regeln

In den vergangenen Tagen haben wir uns mit verschiedenen Pokerregeln der Kategorie Hold’em Poker befasst. Heute konzentrieren wir uns auf eine weniger popläre Version des Hold’em Poker, nämlich das Yukon Hold’em Poker.

Die Regeln dieses Spiels sind recht einfach.

Yukon Hold’em Poker ist ein Gesellschaftskartenspiel mit vier Bietrunden.

Es handelt sich hierbei um eine weitere, allerdings weniger bekannte und verbreitete Version des Hold’em Pokers. Yukon Hold’em entstand 1970 in Alaska, als eine Kreuzung zwischen Elementen des Texas Hold’em und Omaha Hold’em. Diese seltene Pokerversion ist fast ausschließlich im Nordwesten der USA und in Kanada verbreitet.

Auch bei dieser Pokervariante gibt es den Small Blind und den Big Blind. Diese müssen jeweils von beiden Spielern gesetzt werden, die sich links vom Dealer (Kartengeber) befinden. Die Blinds wechseln mit jeder neuen Bietrunde im Uhrzeigerrichtung.

Nachdem der Small Blind und der Big Blind gesetzt wurden, erhalten alle Spieler zwei Karten (Hole Cards) ausgeteilt. Danach folgt die nächste Setzrunde, da die Blinds jeweils um einen Spieler im Uhrzeigersinn wechseln, sind nun andere Spieler in der Position die Blinds zu zahlen. Sobald die Blinds gesetzt wurden, werden jeweils zwei Karten in der Mitte des Spielfeldes (Community Cards) offen für alle Spieler ausgeteilt (Flop). Es folgt eine weitere Setzrunde. Nun wird jedem der Kartensets in der Mitte eine weitere Karte zugeführt (Turn), so dass sich nun sechs Karten auf dem Tisch befinden. Wieder erfolgt eine weitere Setzrunde, bevor die letzte Karte, der River, gegeben wird. Der River besteht aus einer Karte, diese kann man für beide Kartensets nutzen.

Bevor es zum Showdown kommt, erfolgt wie üblich eine weitere Setzrunde. Die beiden Kartensets in der Mitte des Spielfeldes (Community Cards), die jeweils aus vier Karten bestehen, können nun im Showdown mit den beiden Hole Cards kombiniert werden. Beim Yukon Hold’em gelten die gleichen Pokerblätter wie im Texas Hold’em Poker.

Jan 14 2009

Spielstrategien für Omaha High Low Poker

Wie wir in einem unser vorigen Artikel bereits erläutert haben, folgt das Omaha Poker ja den gleichen Regeln wie das Texas Holdem Poker, bis auf die zwei Ausnahmen, dass jeder Spieler vier Hole Cards ausgeteilt bekommt und dass die Spieler genau zwei Hole Cards und drei Community Cards verwenden müssen, um sie zum besten Blatt zusammen zu kombinieren. Diese Ausnahmen führen dazu, dass man eine völlig andere Strategie verfolgen sollte.

Beim Texas Hold’em Poker sind die Entscheidungen die Sie fällen, meist von Zufällen , Unsicherheit und Komplexität geprägt. Der Grund dafür ist, dass die meisten involvierten Spieler zumeist keine spielbare Hand haben. Derjenige, der vom Flop (2. Bietrunde) an am cleversten spielt, gewinnt im häufigsten Fall auch den Pot. Würde man beim Texas Hold’em immer nur das Blatt spielen, dass am besten ist, so würde man langfristig verlieren. Aus diesem Grund sollte man beim Texas Hold’em auch mit dem höchsten Paar mitgehen und setzen.

Beim Omaha High-Low hingegen werden selten Hände head-up nach dem Flop gespielt. Der Grund dafür ist, dass meistens 1-3 Spieler Hände haben, die den Gewinn des Pot oder Teile des Pots ermöglichen. Es gibt also beim Omaha High-Low sehr viele Versionen, um an einen Flop anzuschließen.

Ein Spieler kann eine klar bessere Hand haben als die anderen, oder aber mehrere Spieler haben eine wirklich solide Hand. Der Pot kann aber auch durch den Bluff eines Spielers gewonnen werden, weil kein anderer Spieler die Hand hat, um den High Pot oder den Low Pot zu gewinnen. Da man beim Omaha High-Low die Möglichkeit hat durch eine hohe oder niedrige Hand zu gewinnen, verdoppelt sich die Chance einen Pot zu gewinnen.

Weil man beim Omaha High-Low vier Pocket Cards bekommt, ergeben sich sechsmal so viele Starkombinationen wie beim Texas Holdem. Daher kommt es beim Omaha High-Low auch öfter vor, dass sich aus den Kombinationen Straights, Flushes oder aber ein Full House ergeben.

Man kann sagen, dass ein Blatt optimal ist, wenn man dadurch den gesamten Pot (High und Low) gewinnen kann, also the scoopen pot . Das ist das Hauptziel dieser Pokervariante und die Basisstrategie.

Als beste Strategie sollte man daher mit dem niedrigsten Blatt beginnen, denn diese ermöglichen potenziell einen ein Flush oder Straight.

Hat ein Spieler zum Start hohe Karten und der Flop (2. Bietrunde) bringt auch 3 hohe Karten, dann sollten die Spieler aussteigen, die nur auf den Low Pot abzielen, weil in diesem Fall das Geld an die höchste Hand gehen würde. Nehmen wir den gleichen Fall, ein Spieler hat zum Start hohe Karten auf der Hand (Hole Cards), der Flop bringt aber drei kleine Karten, so verlieren die hohen Hole Cards des Spieler an Wert und höchstwahrscheinlich wird der Pot am Ende geteilt werden.

Sie sollten bedenken, dass Sie beim High-Low einen Flush oder ein Straight nicht negativ bewerten müssen, sofern Sie darauf aus sind, den Low Pot zu gewinnen.

Das allerwichtigste beim Omaha High-Low ist es zunächst einmal die guten Startblätter zu identifizieren, denn die wichtigsten Entscheidungen werden im Pre-Flop getroffen. Dem kommt eine hohe Bedeutung zu, als disziplinierter Spieler sollten Sie nur mit einem guten Startblatt in das Spiel einsteigen. Das bedeutet, Sie müssen sich vor dem Flop Gedanken machen, welcher Flop am besten zu Ihrer Hand passen würde.

Omaha High-Low wird aus „der Hand heraus“ gespielt. Das bedeutet, dass kaum geblufft wird geblufft und auch der Gegner muss im Vergleich zum Texas Hold’em weniger studiert werden. Aus diesem Grund gewinnt meistens der Spieler mit der besten Hand. Es wird empfohlen beim Omaha High-Low nur ungefähr 30-35 Prozent der Starthände zu spielen.

Die besten Starblätter beim High-Low sind diejenigen, die ein hohes Potenzial haben den High Pot und den Low Pot zu gewinnen. Ihre Spielweise sollte sich möglichst darauf ausrichten, dass der Pot nicht gesplittet wird. Wie schon erwähnt kann man gleiche oder unterschiedliche Kombinationen nutzen, um die hohe und niedrige Hand zusammenzustellen. Es ist deshalb beim Omaha ein schwerwiegender Fehler das eigene Blatt isoliert zu betrachten, denn idealerweise ergänzen sich die Startkarten alle gegenseitig. Im Flop müssen die unterschiedlichen Mehrfachmöglichkeiten erkannt und die eigenen Karten in der Ordnung der Pokerkombinationen gefunden werden.

Beispiele exzellente Startblätter:

A-A-2-x

A-A-3-x

A-2-3-x

A-2-4-x

A-2-x-x

A-3-4-x

A-A-x-x

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass die Stärke dieser Blätter zum einen davon abhängt wie die x-Karte aussieht und ob die Hand non-suited, suited oder double-suited ist. Z.um Beispiel ist A-A-K-K double suited ein stärkeres Anfangsblatt als A-A-K-7 non-suited.

Um den Low-Pot zu gewinnen, sollten Sie nur Blätter spielen die ein A-2, A-3 oder 2-3 enthalten. Um den High-Pot zu gewinnen sollten die vier Karten der Starthand (Hole Cards) aus Karten bestehen, die mindestens aus einer neun und höheren Karten bestehen. Haben Sie Karten mit 7, 8 oder 9 auf der Hand, sollten Sie Ihr Blatt wegwerfen (folden).

Weiterhin sollten Sie vermeiden zu viele Startblätter zu spielen, denn bei dieser Pokerversion ist es schwer seine Gegner zu bluffen, denn wie schon gesagt, mit den vier Startkarten ergeben sich für jeden Gegner sechs Startmöglichkeiten.

Vermeiden Sie es ausserdem zu agieren, wenn Sie nach dem Flop keine Chance für ein Nut (höchstmögliche Blatt) haben. Spielen Sie deshalb also keine mittleren Blätter. Wenn der Flop Ihnen allerdings Potenzial bietet den Pot zu gewinnen, sollten Sie auf jeden Fall agressiver spielen.

Bei einem A-2 ist es ratsam nicht zu früh zu erhöhen, damit können Sie Ihre Gegner zum folden zu annimieren. Bei so einem guten Blatt sollten Sie stattdessen erst in späteren Positionen erhöhen, um so den Pot aufzubauen damit Sie dann aus der besten Ausgangsposition agieren können.

Stellen wir uns vor, Sie haben eine Hand bestehend aus 5-6-7-8, besteht zwar die Chance auf einen Straight, jedoch kein Potenzial zur Erreichung des Low-Pots. Um diesen zu erreichen ist prinzipiell ein Ass nötig. Fällt dieses Ass, bräuchten Sie aber immernoch eine Zwei. Der mit dieser Hand mögliche Straight wäre höchstwahrscheinlich zu niedrig um den gesamten Pot zu gewinnen – in diesem Fall wird der Pot gesplittet.

Desweiteren ist es ratsam, sich mit den Pot Odds zu beschäftigen. Wenn Sie die Pot Odds kennen, haben Sie die Fähigkeit Ihre Gewinnquote zu berechnen. Dies ist natürlich in jedem Pokerspiel von großer Bedeutung. In den kommenden Wochen werden wir Ihnen die Pot Odds noch näher erläutern.

Jan 13 2009

Omaha High-Low – Die Regeln

Vor einigen Tagen haben wir in unseren Arktikeln, die Spielregeln von einigen Poker-Varianten vorgestellt. Darunter auch die Omaha Variante. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Omaha zu spielen. Wenn wir von Omaha sprechen umfasst dies die populärsten Formen, wie Limit Omaha High-Low Split, Omaha8, Omaha/8, Omaha High-Low, Omaha Split und Omaha Eight-or-Better.

Heute richten wir unser Auge auf das Omaha High-Low Poker. Wer noch nicht mit dem Spielablauf von Omaha vertraut ist, sollte sich besser erst unseren Artikel zu den Spielregeln durchlesen, denn Omaha High-Low ist im Spielablauf identisch mit Omaha. Es gibt nur ein paar Dinge die beide Versionen unterscheiden.

Der Split Pot

Beim Omaha High-Low gibt es eine weitere Möglichkeit einen Teil des Potts zu gewinnen, es bei dieser Variante einen geteilten Pot (Split Pot) gibt. Das bedeutet, man hat die Möglichkeit, sowohl die beste höchste Hand (High Hand), als auch die beste niedrigste Hand (Low Hand) zu erreichen. Der Spieler mit der besten High Hand bekommt die Hälfte des Pots. Die andere Hälfte geht an den Spieler mit der besten Low Hand.

Wenn Fall eintrifft, dass keine Low Hand zu erreichen ist, so geht der ganze Pot zum Spieler mit der High Hand. Das Ziel ist beides zu erreichen, sowohl die beste High Hand als auch die beste Low Hand (scoopinp the pot). Beim Omaha High-Low ist es auch möglich ein Viertel des Pots zu gewinnen. Dies kann passieren wenn 2 Spieler die gleiche High oder Low Hand haben, aber einer der Spieler hat die beste beste High oder Low Hand.

Die High Hand

Die High Hand entspricht wie beim regulären Omaha, der höchsten Hand, angefangen von einem Royal Flush als höchste Hand, endend mit der High Card, als niedrigste Hand. Ebenfalls wie beim regulären Omaha, müssen Sie genau zwei der vier der Karten die Sie auf der Hand haben (Hole Cards) und exakt drei der Gemeinschaftskarten (Community Cards) nutzen um Ihr Blatt zusammenzustellen.

Die Low Hand

Die Low Hand lässt sich da schon etwas schwieriger bestimmen. Gleich ist, dass man wie bei der High Hand, zwei Hole Cards und drei Community Cards nutzen muss. Anders ist aber, dass eine Low Hand immer niedriger sein muss als eine neun. Hier gilt es, je niedriger desto besser.

Beim Omaha High-Low ist die niedrigste und somit beste Low Hand, der Wheel, bestehend aus 5,4,3,2,A. Die schlechteste und somit höchste Low Hand ist 8-7-6-5-4. Entsprechend müssen mindestens drei der Gemeinschaftskarten eine Acht oder tiefer sein, damit ein low möglich ist.

Beispiele:

8-7-3-2-A low ist schlechter als 8-6-5-4-3 low.
7-6-3-2-A low ist schlechter als 7-5-4-3-2 low.

Page 23 of 25« First...«2122232425»