Feb 5 2009

Die Gewinner der WSOP im Überblick

Heute haben wir für Sie die Gewinner der Main Events der letzten 38 Jahre im Überblick. Vergleichen Sie doch einmal die Gewinnerhände mit den Verlusthänden, dabei kommen interessante Dinge zum Vorschein.

Feb 4 2009

Wer gewann die 12. Poker Nacht?

Gestern war es endlich wieder soweit. Oliver Welke eröffnete 12. TV Total PokerStars.de Nacht und begrüßte seine Poker-Gäste, den Gastgeber und Initator der Sendung,  Stefan Raab, Wildcard-Gewinner Steven, Elton, Mario Basler, Boris Becker und seine Freundin Lilly Kerssenberg.

In der 12. Poker Nacht ging es diesmal ziemlich schnell zur Sache. Der Großteil der Runde spielte sich noch warm, als Lilly Kerssenberg sich bereits in der 2. Runde die Chipleaderposition mit 14.200 sicherte, indem sie ihren Boris knallhart “abgezockt” hat. Lilly hatte einen Drilling J getroffen, Boris hatte ein Päärchen Q, er nahm an sein Blatt wäre stark genug. Lilly forderte ihn regelrecht heraus ihren Einsatz mitzugehen. Boris überlegte erst, entschied sich dann aber zu callen. Mit dieser Fehlentscheidung katapultierte er sich mit 5.800 auf den letzten Platz der Rangliste. Mario Basler, knipste ihm dann wenige Runden später, entgültig das Licht aus.

Danach ging es rasant weiter. Lilly spielte auffallend aggressiv und ihre Chipleaderposition kam ihr dabei nur zu gute. Lilly, auch The Pitbull genannt, räumte ab, was es nur abzuräumen gab. Mario, Elton und auch Stefan versuchten sich wacker gegen einen Gang in die Losers-Lounge zu schlagen. Der Wildcard-Gewinner Steven spielte sehr vorsichtig, doch trotz gutem Spiel sanken seinen Chancen immer tiefer und die Luft für ihn wurde dünner, bis er sich dann zu Boris auf in die Losers-Lounge begeben musste.

Das Spiel ging spannend weiter. Lilly hatte sich bereits eine starke Chipleaderposition erkämpft, so konnte sie sich oft erlauben, hoch zu bieten. Ihre Gegner waren davon meist abgeschreckt. In einer Runde erhöhte sie vor dem Flop, Stefan erhöhte nochmals und Lilly erhöhte daraufhin ebenfalls nochmal. Im Pot waren 5.200 bevor überhaupt der Flop ausgelegt wurde. Beide hatten schlechte Karten (Stefan: 2 9 ♣, Lilly: 3 ♣, 9 ♠), als dann der Flop ausgelegt wurde, hatte immernoch keiner von beiden etwas getroffen, trotzdem erhöht Lilly um 4.000. Stefan fällt auf ihren Bluff herein und geht lieber raus. Auch Elton wurde kurz darauf erfolgreich von Lilly geblufft. Sie stellte ihn vor die Wahl, entweder raus gehen, oder All in. Das schüchterte Elton so sehr ein, dass er tatsächlich rausging. Der Pot von 9.200 ging somit an Lilly, obwohl sie im Gegensatz zu Elton, gar nichts getroffen hatte.

Mario Basler war der dritte, der in der Losers-Lounge platz nehmen  musste.

Es begann die heiße Phase, Elton versuchte alles um Stefan noch vom Tisch zu putzen, doch ohne Erfolg. Er war der vierte der den Tisch verlassen musste. Somit blieben nur noch Stefan und Lilly übrig. Lilly immernoch in der Chipleaderposition. Noch nie konnte Stefan Raab die Pokerkrone holen, sollte es ihm diesmal gelingen? Nein, es war ihm nicht vergönnt, im Heads Up holte sich die Bluff Queen Lilly den ersten Platz. Schon Mitte der Sendung vermutete ich das, Lilly sich den Sieg holen wird, ihre agressive und dennoch charmante Art zu spielen, war einfach nicht zu schlagen.

Feb 3 2009

Double Flop Hold’em – Die Regeln

Im Anschluss an den gestrigen Artikel, möchten wir Ihnen noch eine Version des Pokerspiels vorstellen, die ebenfalls zur Gruppe der Hold’em Poker gehört, beziehungsweise Hold’em Elemente in sich trägt. Gemeint ist die Version Double Flop Hold’em, die ähnlich wie Texas Hold’em gespielt wird. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass zusätzliche Gemeinschaftskarten verwendet werden. 

Denn bei dieser Pokervariante gibt es zwei Boards (so nennt man die Spielmitte).

Die Spieler müssen sich ihre bestmöglichste Hand aus der doppelten Menge an Community Cards zusammenstellen. Das bedeutet, man stellt die besten fünf Karten aus den eigenen Hole Cards und den Community Cards (aus dem oberen oder dem unteren Board) zusammen. 

Beachten Sie bitte, dass die beiden Boards nicht miteinander kombiniert werden können. Wird also der Flop ausgeteilt, so liegen insgesamt 6 Karten (nicht drei wie in der Texas Hold’em Variante) in der Spielmitte. Drei Karten werden für das obere und drei Karten für das untere Board ausgeteilt.

Beim Turn und beim River (Showdown) gilt das gleiche Vorgehen. Sie müssen sich hier noch nicht festlegen, welches  Board Sie gerne spielen möchten. Die bestmöglichsten Kombinationen können nämlich während des Spiels wechseln.

Weil letztendlich zehn Karten offen liegen, können Sie gute Vermutungen anstellen, welche Karten Ihre Gegner wohl spielen. Double Flop Hold’em spielt man oft als Split-Pot Game. Das bedeutet, dass ein Spieler das eine Board und ein anderer Spieler das andere Board gewinnt, und jeder von beiden jeweils die Hälfte des Pot gewinnt.

Feb 2 2009

Elevator Poker – Die Regeln

Befassen wir uns heute mit den Regeln des Elevator Poker, einer Variante des Hold’em Pokers.

Bei dieser Pokerversion werden jedem Spieler 2 offene und 2 verdeckte Karten ausgeteilt (Hole Cards). Anschliessend werden in der Spielmitte verdeckt 7 Community Cards in Form eines H´s ausgelegt (auf der rechten Seite drei Karten untereinander, auf der linken Seite drei Karten untereinander und in der Mitte eine Karte).

Wie üblich erfolgt, nachdem die Karten ausgeteilt wurden, eine Setzrunde. Nach dieser Setzrunde werden an den Ecken des H´s 2 Karten aufgedeckt. Dabei spielt es keine Rolle an welchen Ecken. Anschliessend erfolgt eine weitere Setzrunde. Nun werden die 2 verbleibenden Ecken aufgedeckt. Es folgt wie üblich wieder eine Setzrunde und die beiden anderen Karten an der Seite, werden aufgedeckt. Es wird erneut geboten und zum Schluss wird noch die letzte Karte, nämlich die in der Mitte, aufgedeckt. Danach erfolgt die letzte Setzrunde. Die Karte in der Mitte nennt man Elevator Card (die Fahrstuhlkarte). Zur Bildung seiner besten Hand kann jeder Spieler die Elevator Card vertikal verschieben. Das bedeutet, dass 3 Reihen möglich sind und jeder Spieler die für ihn beste Reihe mit seinen 4 Hole Cards kombinieren kann.

Jeder Spieler muss seine bestmöglichste Hand aus den 4 Hole Cards und 3 der Community Cards bilden.

Feb 1 2009

Die Geschichte des Pokers

Befassen wir uns heute einmal mit der Geschichte des Pokerspiels.

Verfolgt man das Pokerspiel zurück bis zu seinen Wurzeln, so wird man feststellen, dass seine Geschichte lange zurückreicht. Schon vor über 400 Jahren gab es die ersten Vorläufer dieses Spiels. Das deutsche Spiel “Pochen” war eines dieser Vorläufer und wurde 1928 zum ersten Mal in der deutschen Literatur erwähnt. Wann genau es aber erfunden wurde, ist nicht bekannt. Pochen heisst übersetzt soviel wie prahlen. Dieses Spiel ist laut Meinungen von Historikern, auch für den Namen Poker verantwortlich.

Die Franzosen erweiterten das deutsche Spiel Pochen, brachten kleine Änderungen ein und nannten es “Poque”.

Schon bald darauf fand das französische Spiel Poque seinen Weg in die USA wo es dann unter dem Namen Poker bekannt und beliebt wurde. Daher gilt Poker heute als amerikanisches Spiel. In New Orleans wurde das amerikanische Pokerspiel 1805 zum ersten Mal erwähnt. New Orleans ist als Geburtsstätte des amerikanischen Poker bekannt.

Ab 1840 spielten die Amerikaner mit dem kompletten Kartenpaket von 52 Karten.

Um 1850 versuchte man das Pokerspiel etwas interessanter zu gestalten und mehr Geld ins Spiel zu bringen. Darum wurde die Möglichkeit hinzugefügt, Karten zu tauschen. Das war in der Ur-Form des Pokers nicht erlaubt. Ausserdem wurden der Straight und der Flush als offizielle Pokerblätter hinzugefügt.

Das Five Card Stud Poker war 1865 bei den Bürgerkriegssoldaten sehr beliebt. Die Beliebheit des Five Card Stud Poker hielt bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts. Ab dem Zeitpunkt bekam die Pokerversion Seven Card Stud seinen Aufschwung. Anfang der 50 Jahre wurde dann, die inzwischen wohl populärste Pokervariante Texas Hold’em immer beliebter. Bis heute entwickelte sie sich zu der weltweit beliebtesten Pokerversion.

Jan 31 2009

Die Gefahren beim Pokern

Bisher haben wir nur über die guten Seiten des Pokerspiels berichtet. Dabei darf natürlich nicht in Vergessenheit geraten, dass beim Pokern auch Gefahren lauern.

Mit Gefahren meinen wir die Abhängigkeitsrisiken. Fast jedes Glücksspiel, welches mit einem Geldeinsatz verbunden ist, birgt die Gefahr hinter sich, spielsüchtig zu werden. Man sollte diese Art von Abhängigkeit keinesfalls unterschätzen. Viele Menschen haben durch ihre Spielsucht alles verloren, erst ihr ganzes Geld, dann meist Freunde und Familie. Im schlimmsten Fall haben die Opfer der Spielsucht riesige Berge von Schulden bei ihren Freunden und Verwandten. Das führt am Ende oft dazu, dass der Spielsüchtige keine Freunde, Familie oder Geld mehr hat.

Meist geben die einfachen Regeln und die weite Verbreitung des Pokerspiels den Anfängern das Gefühl, es wäre nicht schwer, Gewinn zu machen. Vor allem in Onlinecasinos wird dieser Eindruck durch die scheinbar niedrigen Einsätze noch verstärkt. Das Ziel der Onlinecasinos ist es, potenzielle Spieler anzulocken. Denn sind Sie ersteinmal im Spiel, können sich die niedrigen Einsätze schnell zu beachtlichen Summen addieren.

Das Onlinecasino erhält in der Regel einen festgelegten Anteil von jedem Pot (Rake).

Spielen Sie Poker unbedingt bedacht! Überschätzen Sie sich nicht und scheuen Sie nicht davor, auch mal Blätter wegzuwerfen. Wenn Sie nicht fit genug sind, spielen Sie lieber nicht. Ein disziplinierter Spieler ist immer der erfolgreichere Spieler.

Beherzigt man diese Punkte, steht einer ausgelassenen Pokerpartie eigentlich nichts mehr im Wege.

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