Baseball Poker – Die Regeln
- 0 Kommentare
Befassen wir uns heute nochmal mit einer Pokervariante, die zur Gruppe der Stud Poker gehört. Es handelt sich hierbei um Baseball Poker. Es wird vor allem in den USA von jüngeren Spielern, zumeist in Heimrunden, gespielt. Baseball Poker ist dafür bekannt, dass der Glücksfaktor eine größere Rolle spielt als normal. Ausserdem sollen sich bei dieser Pokerversion oft recht große Pots aufbauen. Maximal sechs Spieler können an einem Spiel teilnehmen. Es lassen sich beim Baseball recht viele unterschiedliche Versionen finden. In der klassischen Version sind alle Neunen und alle Dreien “wild”. Eine wilde Karte ist wie ein Joker, dass bedeutet, sie hat keinen bestimmten Rang und kann beliebig verwendet werden. Man hat also insgesamt acht wilde Karten. Dies führt dazu, das leicht hohe Durchschnittsblätter entstehen. Es kann der Fall auftreten, dass wenn eine 3 offen gelegt wird, der Spieler einen bestimmten Betrag zahlen muss, damit er die nächste Karte sehen kann. Wenn er das nicht tut, muss er aussteigen. Erhält ein Spieler eine offene 4, so kann er eine weitere verdeckte Karte fordern. Durch diese Besonderheiten hat das Spiel seinen Namen. Die Kartenverteilung ist die selbe wie beim klassischen Seven Card Stud, auch die Anzahl der Setzrunden ist die Selbe (Street-Struktur).
Wie gehabt werden zu Beginn drei Karten an jeden Spieler ausgeteilt. Zwei davon sind verdeckt und eine wird offen gelegt. Handelt es sich bei der offenen Karte um eine vier, erhält der Spieler, wie oben bereits erwähnt, eine weitere verdeckte Karte. Es kann also passieren, dass Spieler im Showdown mehr als sieben Karten haben. Da viele höhere Durchschnittsblätter entstehen, benötigt man in der Regel ein Full House oder sogar besseres Blatt um zu gewinnen.


